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Urbaner Waldgarten in Bad Wildungen - Ihre Meinung zählt!

Liebe Waldgarten-Interessierte,

wir möchten kurz den aktuellen Stand zur Projektidee eines Urbanen Waldgartens in Bad Wildungen mitteilen. Die letzten Monate gab es hier keine neuen Infos, weil wir die Haushaltslage abwarten wollten. Allgemein ist die finanzielle Situation (wie im ganzen Land) auch in Bad Wildungen angespannt..

Es ist jedenfalls klar: Für 2026 stehen kaum Mittel für neue freiwillige Projekte zur Verfügung. Ein Waldgarten kann deshalb im kommenden Jahr nicht umgesetzt werden.

Außerdem gab es aus dem Naturschutz fachliche Vorbehalte zu den vorgeschlagenen Standorten. Das muss, unabhängig vom Geld, genauer geprüft werden.

Damit pausiert das Vorhaben erst einmal. Wir halten die Idee weiterhin für sinnvoll und würden sie gern wieder aufgreifen, sobald sich finanzielle Spielräume ergeben.

Wer sich bis dahin weiter austauschen und das Thema voranbringen möchte, kann sich jederzeit beim kommunalen Klimaschutzmanagement melden.

Sobald es Neues zu berichten gibt, werden Sie es hier erfahren.

Vielen Dank für Ihr Interesse und die bisherigen Rückmeldungen.




„Natur ist dort, wo keine Kultur ist.“ Diese einfache Definition zeigt, dass wir Natur oft als Gegensatz zu unserem Lebensraum betrachten. Doch diese Trennung greift zu kurz und wird zunehmend zum Problem: Versiegelung, intensive Landnutzung und die Zersplitterung natürlicher Lebensräume beschleunigen – gemeinsam mit dem Klimawandel – den Verlust der Artenvielfalt. Dabei ist der Mensch auf eine intakte Natur angewiesen, nicht umgekehrt.

Sie sehen die Daten in Echtzeit. Die Teilnehmendenzahlen werden für Admins ständig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass normale Nutzende zwischengespeicherte Daten sehen, was zu leichten Abweichungen bei den Zahlen führen kann.
69 teilnehmende

Phasen

Phasenübersicht
Phase 1: Umfrage zum Urbanen Waldgarten in Bad Wildungen
Umfrage zum Urbanen Waldgarten in Bad Wildungen
Phase 2: Auswertung der Umfrage
Auswertung der Umfrage
Phase 3: Leitfragen und Standortdialog
Leitfragen und Standortdialog

Umfrage zum Urbanen Waldgarten in Bad Wildungen

7. April 2025 - 1. Mai 2025

Urbane Waldgärten – Natur zurück in die Stadt holen

Eine Möglichkeit, die Natur wieder stärker in den menschlichen Lebensraum zu integrieren, sind urbane Waldgärten. Sie ahmen die Struktur naturnaher Wälder nach, indem sie aus mehreren essbaren Pflanzen in unterschiedlichen Höhen bestehen – von Obst- und Nussbäumen über Beerensträucher bis hin zu Gemüse und Kräutern. Dadurch entstehen dauerhaft nutzbare, ökologische Grünflächen, die Lebensräume für Tiere schaffen, die Artenvielfalt fördern und nachhaltig erzeugte Nahrungsmittel liefern. Darüber hinaus übernehmen urbane Waldgärten wichtige Klimafunktionen: Sie spenden Schatten, verbessern das Stadtklima durch Verdunstungskälte oder speichern Wasser. Gleichzeitig sind sie Orte der Erholung, Umweltbildung und Gemeinschaft. Ihre langfristige Entwicklung hängt jedoch von einer engagierten Pflege und gemeinschaftlicher Verantwortung ab: Urbane Waldgärten sind ein Gemeinschaftsprojekt, von den Bürgern für die Bürger und die Natur!

Wie sieht ein Urbaner Waldgarten eigentlich aus?

Auf der Internetseite www.urbane-waldgaerten.de finden Sie nähere Informationen und Beispiele zur Gestaltung eines urbanen Waldgartens.

Beispiel eines neu angelegten Urbanen Waldgartens in Berlin-Britz (Foto: Jennifer Schulz)










Beispiel eines neu angelegten Urbanen Waldgartens in Berlin-Britz (Foto: Jennifer Schulz)


Ein urbaner Waldgarten für Bad Wildungen?

Bad Wildungen ist eine grüne Stadt, doch auch hier könnte ein urbaner Waldgarten neue Impulse setzen – etwa den Kurpark bzw. das ehemalige Landesgartenschaugelände revitalisieren. Neben der ökologischen Aufwertung würde er gemeinschaftliches Gärtnern, Naturerlebnisse, eine nachhaltige Ernte von Nahrungsmitteln und sogar naturnahe Therapieangebote ermöglichen. Gerade für eine Kurstadt mit vielen Gästen wäre dies eine Chance, Nachhaltigkeit erlebbar zu machen, darüber zu informieren und den Austausch zwischen Einheimischen und Besuchern der Stadt zu fördern.

Gute Rahmenbedingungen für die Umsetzung

Wie im vergangen Jahr stehen auch 2025 über das Bundesförderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ umfangreiche Mittel zur Verfügung, die bis zu 90 % der Kosten für Projekte wie urbane Waldgärten abdecken. Sollte das Programm 2026 verlängert werden, wovon auszugehen ist, könnte sich für Bad Wildungen im kommendem Jahr eine Gelegenheit bieten, einen urbanen Waldgarten mit hoher Förderquote hier in der Kurstadt zu realisieren. Neben der Finanzierung bietet Bad Wildungen weitere günstige Voraussetzungen. Potenzielle Standorte sind vorhanden und als Tor zum Nationalpark Kellerwald-Edersee ist die Identifikation mit der Natur hier ohnehin besonders ausgeprägt.

Doch neben der Finanzierung ist vor allem die langfristige Pflege und Entwicklung des Projekts entscheidend. Ein urbaner Waldgarten kann nur dann nachhaltig bestehen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv an seiner Unterhaltung beteiligen.

Wie stehen Sie zu der Idee eines urbanen Waldgartens in Bad Wildungen?

Ein urbaner Waldgarten kann nur gelingen, wenn er von den Menschen vor Ort getragen wird. Deshalb möchten wir zunächst ein Stimmungsbild einholen. Wie groß ist das Interesse? Welchen Beitrag möchten Sie leisten? Und welche Ideen bringen Sie selbst mit? Auf dieser Grundlage kann eine Infoveranstaltung folgen, die das Konzept vorstellt und Möglichkeiten zur Mitgestaltung aufzeigt.

Ziel ist es zunächst, ein Netzwerk aus Interessierten aufzubauen, einen geeigneten Standort zu finden und Organisationsstrukturen zu entwickeln, um die Voraussetzungen für einen Förderantrag zu schaffen. Dieser kann von der Stadtverwaltung gestellt werden, um das Projekt zu realisieren.

Mit gemeinschaftlichem Engagement könnte bereits im nächsten Jahr der erste Spatenstich erfolgen!

Ihre Meinung zählt!

Dauer der Umfrage: ca. 5 Minuten

Nach Abschluss der Umfrage stellen wir die Ergebnisse hier im Beteiligungstool vor und laden zur Diskussion ein. Parallel dazu prüfen wir die Möglichkeit einer begleitenden Infoveranstaltung.