
BIB Roux•vor 1 Jahr Heute möchte ich nochmal einen früheren Bürgervorschlag aufgreifen und zwar die Idee, ein leerstehendes Gebäude in Bad Wildungen als offenen Begegnungsraum zu nutzen.Bereits im vergangenen Jahr wurde ein sehr ähnlicher Vorschlag gemacht – mit dem Wunsch nach einem Raum für Gemeinschaft, Austausch und freiwilliges Miteinander. Die Rückmeldung damals verwies auf das Mehrgenerationenhaus, was sicher gut gemeint war. Doch die damalige Idee – wie auch meine – zielt auf etwas anderes: einen offenen Raum ohne festes Programm, frei gestaltbar, mit Raum für neue Impulse und kreative Mitwirkung. Das zeigt: Der Wunsch existiert schon länger – und verdient, gehört und weitergedacht zu werden.Zwar gibt es bereits Einrichtungen wie das Mehrgenerationenhaus oder die Begegnungsstätte ZeitPunkt, die wertvolle soziale Arbeit leisten – doch sie sind entweder stark ausgelastet oder verfolgen andere Zielsetzungen.Was bislang fehlt, ist ein frei gestaltbarer Raum, offen für alle Generationen, Einkommensgruppen und Hintergründe – ein Ort, der nicht nur Begegnung schafft, sondern echte Mitgestaltung erlaubt. Ein Raum, in dem man etwas tun kann, nicht nur zuhören oder teilnehmen.Ein leer stehendes Gebäude könnte als kreativer Pop-up-Raum genutzt werden – gefördert durch Sponsoren, lokale Stiftungen oder öffentliche Förderprogramme wie „Kultur macht stark“, „LandKULTUR“ oder Smart-City-Mittel.Hier einige Ideen, was daraus entstehen könnte:
Musik-Cover-Ausstellung mit QR-Codes: Besucherinnen hören über ihr Smartphone direkt Songs auf YouTube, Apple Music oder Spotify – eine moderne, lebendige Form der Präsentation für lokale Künstlerinnen und Künstler.
Mini-Konzertfläche oder Lesungsraum: Ein kleiner, gemütlicher Bereich für Akustikmusik („Lagerfeuer-Musik“), Lesungen, Erzählcafés, Poetry Slam (Dichterwettstreit), oder Kreativ-Workshops.
Digitale Vitrine für die Stadt: QR-Codes führen zu digitalen Inhalten über Bad Wildungen – Geschichte, Musik, Veranstaltungen, Bürgerprojekte.
Themenräume wie „Kultur & Klima“: Inhalte zu Umwelt, Nachhaltigkeit und lokalem Engagement, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen.
Begegnungsecke mit Technik: z. B. ein Platz mit einfachem Audio-/Video-Equipment, und kostenloser Software zur Aufnahme und Bearbeitung von Audiodateien, an dem Menschen gemeinsam Inhalte erstellen, sich ausprobieren oder gegenseitig unterstützen können.
Zielgruppen könnten sein:
Menschen mit kleiner Rente, die sich kreativ oder praktisch einbringen möchten
Junge Menschen, die eigene Ideen verwirklichen wollen
Zugezogene, die Anschluss suchen
Menschen, die sich einsam fühlen, aber gern etwas mit anderen machen würden
Kreative Köpfe, die Platz und Austausch suchen
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Konkurrenz zu bestehenden Angeboten, sondern um eine Ergänzung: Während das MGH ein volles Veranstaltungsprogramm hat und der ZeitPunkt auf konkrete Lebenshilfe ausgerichtet ist, fehlt bisher ein Raum, der offen ist für spontane Projekte, kreative Freizeitgestaltung, Begegnung, gegenseitige Unterstützung und neue Ideen.Warum das wichtig ist:Ich sehe immer wieder, wie Frust oder Perspektivlosigkeit sich im öffentlichen Raum zeigen – durch Vandalismus an Gebäuden oder Bänken durch beschädigte Installationen oder einfach durch das Gefühl, dass vieles kaputtgeht. Aber statt nur den Schaden zu beklagen, könnten wir eine neue Möglichkeit schaffen: Einen Ort, an dem man ernst genommen wird. Wo man etwas machen darf. Wo man gesehen wird.Ein solcher Raum könnte:
soziale Isolation abbauen
Kreativität und Selbstvertrauen stärken
zu mehr Rücksicht und Verantwortungsgefühl führen
neue Chancen eröffnen – im Miteinander, vielleicht auch beruflich
ein Beitrag gegen Frust, Langeweile und das Gefühl von Bedeutungslosigkeit sein
Wer könnte helfen oder unterstützen?
Stadtmarketing und Kulturamt
Sparkasse, Volksbank oder andere lokale Förderer
Einzelhandelsverbände, Werbegemeinschaften
Ehrenamtsnetzwerke und Initiativen zur Bürgerbeteiligung
Unternehmen oder Vereine, die Co-Working, Kultur oder Bildung fördern
Auch Crowdfunding wäre denkbar – Bürger*innen finanzieren „ihren“ Raum mit
Ich bin überzeugt: Wenn Menschen einen Platz haben, an dem sie mitgestalten können, entsteht etwas Gutes – für sie selbst und für die Stadt. Es geht nicht um Konsum, sondern um Beteiligung. Nicht um Zuschauen, sondern um Mitmachen.Dieser Raum wäre ein echtes Zeichen für Vertrauen in die Menschen und die Kraft der Gemeinschaft.——-Kann es sein sein, dass es wirklich lange Zeit braucht bis eine Entscheidung über einen leerstehenden Raum gemacht werden kann?Ja, das kann tatsächlich so sein – und dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:1. EigentumsverhältnisseNicht alle leerstehenden Gebäude gehören der Stadt. Viele sind in privater Hand – das bedeutet: Die Stadt kann nicht einfach über deren Nutzung entscheiden, sondern müsste erst mit den Eigentümer*innen verhandeln oder sie überzeugen.2. Nutzungsrecht und GenehmigungenSelbst wenn ein Gebäude zur Verfügung steht, braucht es oft Genehmigungen: z. B. zur Nutzungsänderung, für Sicherheit (Brandschutz, Barrierefreiheit), für Versammlungen etc. Auch das kann Zeit und Abstimmung mit mehreren Ämtern kosten.3. FinanzierungDie Stadt muss prüfen, ob sie Mittel zur Verfügung stellen kann oder ob Fördergelder beantragt werden müssen. Manche Projekte scheitern, weil keine kurzfristigen Gelder eingeplant sind oder weil Zuständigkeiten unklar sind.4. Politische oder verwaltungsinterne ProzesseSelbst gute Vorschläge müssen oft mehrere Ebenen durchlaufen – Fachausschüsse, Stadtverordnetenversammlung, Verwaltung, eventuell Ortsbeirat etc. Diese Abstimmungswege brauchen Zeit, besonders wenn es keinen klaren „Zuständigen“ gibt.5. Langfristige Planungen vs. kurzfristige IdeenWenn ein Gebäude z. B. schon für andere Pläne „vorgemerkt“ ist (z. B. Umbau, Verkauf, Sanierung), scheuen Verwaltungen manchmal kurzfristige Zwischennutzungen – aus Sorge, dass diese den Zeitplan oder künftige Vorhaben verzögern könnten.Was hilft trotzdem weiter?
Ein konkreter, schriftlicher Vorschlag mit realistischer Idee und Unterstützungsoptionen (z. B. Fördermittel, Ehrenamt) kann den Prozess beschleunigen.
Unterschriften oder Unterstützerstimmen („Daumen hoch“) 👍 zeigen: Es gibt echtes Interesse.
Ein Pilotprojekt auf Zeit (z. B. Pop-up für 6 Monate) wird oft eher genehmigt als eine dauerhafte Nutzung.
——Ich gebe zu, bei diesem Text hat mir die künstliche Intelligenz geholfen. Ich hätte es allein nicht so gut formulieren können, aber es ist ganz in meinem Sinne. So sehen Sie auch gleich ein Beispiel, wie KI helfen kann.Hier sind einige mögliche Schlusssätze, aus denen ausgewählt oder kombiniert werden kann. Sie bringen den Wunsch auf den Punkt, zeigen Verständnis für die Abläufe – und fordern zugleich motivierend zum Handeln auf:Variante 1 (ermutigend, sachlich):Ich verstehe, dass solche Entscheidungen Zeit brauchen – gerade wenn viele Stellen beteiligt sind. Aber vielleicht lässt sich eine kreative Zwischennutzung als Pilotprojekt schneller und unbürokratischer umsetzen. Es wäre ein starkes Zeichen für gelebte Bürgerbeteiligung.Variante 2 (engagiert, lösungsorientiert):Natürlich sind rechtliche, finanzielle und organisatorische Fragen zu klären – doch warum nicht mit einem kleinen, konkreten Projekt starten? Ein belebter Ort im Leerstand muss kein großer Kraftakt sein, sondern kann auch mit einfachen Mitteln viel bewegen.Variante 3 (mutmachend, verbindend):Wir brauchen nicht alles auf einmal – aber wir könnten irgendwo anfangen. Vielleicht mit einem einzigen Raum, der zeigt: Bürgerideen zählen, Beteiligung ist willkommen, und Bad Wildungen traut sich etwas Neues.Variante 4 (mit Blick auf Verwaltung & Politik):Ich wünsche mir, dass dieser Vorschlag nicht in langen Verfahren stecken bleibt. Vielleicht braucht es Mut, um ungewöhnliche Wege zu gehen – aber gerade das wäre ein Zeichen, dass Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam gestalten wollen.Variante 5 (direkte Frage):Wie können wir gemeinsam den ersten Schritt gehen? Wen braucht es dafür – und was wäre konkret möglich, noch bevor die Altstadtplanung startet? Zum Schluss eine Frage, die wir uns gemeinsam stellen sollten: Müssen wir wirklich noch viele Jahre warten, obwohl der Bedarf längst sichtbar ist? Die Umgestaltung der Altstadt – besonders rund ums Rathaus – ist zwar geplant, doch bis zur Umsetzung wird noch viel Zeit vergehen.Warum nicht schon jetzt erste Schritte gehen und mit kleinen, sinnvollen Maßnahmen mehr Leben in die Altstadt bringen?Vielleicht reicht schon ein einziger Raum, der zeigt: Es geht. Mit Engagement, mit Gemeinschaft, mit Mut – und jetzt.