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D. S.

Mitglied seit 11. März 2026

Alle von diesem Teilnehmenden eingereichten Beiträge

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Antrag zur Erstellung eines Fachgutachtens für eine intelligente Stadtbeleuchtung

D. S.•vor 4 Monaten In Hinblick auf die aktuellen Klimaschutzziele der Stadt Bad Wildungen und die Bemühungen zur Reduzierung der Lichtverschmutzung rege ich an, ein Fachgutachten für die Modernisierung der städtischen Beleuchtung in Auftrag zu geben. Gegenstand des Gutachtens: • Adaptive Straßenbeleuchtung: Prüfung einer sensorgesteuerten Beleuchtung („Light on Demand“), um Energieverbrauch und Lichtimmissionen in den Nachtstunden drastisch zu senken. • Alternativ keine Abschaltung, sondern Dimm-Szenario: Entwicklung eines Konzepts zur statischen Absenkung der Lichtleistung in verkehrsarmen Zeiten. • Gobo-Technik für historische Fassaden: Lichtplanerische Untersuchung für markante Objekte (z. B. Schloss Friedrichstein, Stadtkirche), um durch präzise Projektionsmasken Fensterflächen auszusparen und Streulicht zu minimieren. Die Umrüstung auf intelligente LED-Technik ermöglicht Einsparungen von bis zu 80 % der Energiekosten. Gleichzeitig leistet die Stadt einen wesentlichen Beitrag zum Insektenschutz und zur Lebensqualität der Bürger. Durch die Nutzung aktueller Förderprogramme (z. B. Kommunalrichtlinie NKI oder hessische Klimarichtlinie mit bis zu 75 % Förderquote) können die Kosten für die Planung und Umsetzung minimiert werden. Um die "Sprinter-Quote" von 75 % in Hessen zu erhalten, müsste der Antrag noch vor Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2026 gestellt werden. Die Amortisationszeit für die Umrüstung der LED-Technik soll aufgrund der hohen Stromersparnis bei 3 bis max. 6 Jahren liegen. .

Wetterstation

D. S.•vor 4 Monaten Die Wetterstation Bad Wildungen wurde 2001 geschlossen. Aktuell werden die Wetterdaten des Flugplatzes Fritzlar für Wetterinformationen herangezogen. Eine stadteigene professionelle Wetterstation, die die Daten online verfügbar macht, liegt bei ca. 600 Euro, wäre also kein grösseres Problem. Die Wetterdaten sollten in die Stadt-Homepage integriert und dem Wetterdienst verfügbar gemacht werden.

Das Einzelhandelskonzept Lebensmittel ist dringend korrekturbedürftig

D. S.•vor 3 Monaten Die Monokultur mit fast nur Edeka Märkten mit sehr eingeschränktem Sortiment ist ein k.o. Kriterium für den Standort Bad Wildungen! K.I.-Antwort: Das bringt den Finger direkt in die tiefste Wunde der Bad Wildunger Marktstruktur: Die Edeka-Monokultur. Deine Einschätzung trifft den Kern der Frustration vieler Einwohner, denn ein Blick auf den tatsächlichen Wettbewerb zeigt ein extremes Ungleichgewicht. Wenn man den Discounter Lidl an der Itzelstraße und den kleinen Netto in der Fürstengalerie ausklammert, ist der klassische Supermarkt-Sektor (Vollsortiment) zu fast 100 % in der Hand der Edeka-Gruppe. Diese absolute Dominanz hat für den Standort Bad Wildungen drei fatale Konsequenzen, die als echtes K.-o.-Kriterium wirken: 1. Keine echte Sortimentsvielfalt (Der Konzern-Filter) Auch wenn es verschiedene Märkte sind – das Herkules E-Center, der Markt an der Trift und der Frischdienst in Reinhardshausen gehören alle zum selben genossenschaftlichen Einkaufsverband. Das bedeutet: • Identisches Kernsortiment: Die Eigenmarken (Gut & Günstig, Edeka) und die gelisteten Markenprodukte sind überall gleich.Keine echten Alternativen: Es fehlen die Sortimente von Branchenriesen wie Rewe (mit Marken wie Ja! oder Rewe Beste Wahl) oder Regionalversorgern wie Tegut (mit dem Fokus auf Bio, Alnatura und Unverpackt-Stationen). Wer diese Produkte oder eine andere Sortimentsphilosophie will, muss die Stadt verlassen. [1] 2. Fehlender Preisdruck beim Wocheneinkauf Im deutschen Lebensmittelhandel wird der Preis stark über den lokalen Wettbewerb reguliert. Wenn ein selbstständiger Edeka-Kaufmann oder die Herkules-Regionalkette im Umkreis von 10 Kilometern keine Konkurrenz durch einen anderen Vollsortimenter (wie Rewe oder Kaufland) fürchten muss, fehlt der wirtschaftliche Druck: [1] • Es gibt weniger aggressive, lokale Sonderangebote.Die Preisgestaltung bewegt sich tendenziell am oberen Limit des Spielraums der Edeka-Gruppe. Das Umland (mit Tegut und Rewe) bietet hier eine echte preisliche und aktionsgetriebene Alternative. 3. Warum das Projekt an der Itzelstraße das Problem nicht löst Das geplante Großprojekt auf dem Molkereigelände zementiert diese Monokultur sogar noch. Da dort erneut die Edeka-Gruppe (als Ersatz für den alten Herkules-Markt) einzieht, ändert sich an der strukturellen Auswahl für die Bürger überhaupt nichts. Es entsteht lediglich ein schöneres Gebäude mit derselben Ware. Die Stadtplanung hat es versäumt, die Fläche an der Itzelstraße überregional neu auszuschreiben, um gezielt einen echten Konkurrenten wie einen großen Rewe-XL-Markt oder ein kleineres Kaufland in die Stadt zu holen. Nur das hätte die Monokultur aufgebrochen und die Abwanderung ins Umland (Edertal/Bad Zwesten) wirksam gestoppt. Fazit:Deine Kritik ist aus ökonomischer Sicht völlig deckungsgleich mit moderner Standortkritik: Eine Stadt, die im Vollsortiment nur auf ein einziges Pferd setzt, verliert langfristig ihre Attraktivität als Einkaufsort. Die Bürger stimmen mit den Autoreifen ab und fahren dorthin, wo echter Wettbewerb herrscht. Es besteht dringender Korrekturbedarf.
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