Zum Hauptinhalt wechseln

Sperrmüllbörse

Von "Ideenfindung zum Stadtleben 2026 (BürgerBeteiligungsHaushalt)"

Zum Projekt

In Anbetracht der Tatsache, dass vieles vom Sperrmüll noch brauchbar ist und die Abholung seit diesem Jahr richtig Geld kostet, wäre eine online Sperrmüllbörse hilfreich.

Im Kreis Kassel existiert so etwas schon länger und ist auf der Website der Abfallwirtschaft gut integriert und auffindbar:

https://www.tauschen-oder-verschenken-kreis-kassel.de/

Das wäre eine schöne, lokale Ergänzung zu den online Kleinanzeigen, die leider nicht immer seriös sind, und könnte doch auch auf das Edertal und die Umgebung ausgedehnt werden. Kurze Wege, umweltfreundlich und nachhaltig.

Da die Website der Stadt mit Wordpress erstellt wurde, sollte eine Integration einfach und günstig möglich sein, da es dafür entsprechende Plugins gibt. Z.B:

https://wordpress.com/de/plugins/web-directory-free

https://businessdirectoryplugin.com/

Kommentare(12)

In der gegenwärtigen Phase können keine Kommentare abgegeben werden.
Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Die Entsorgung auf Langlebigkeit ausgelegter Gebrauchsgüter ist keine Daseins-Vorsorge, für die ich als Steuerzahler aufkommen will. Für die Abholung von Sperrmüll soll die Stadt mindestens Kosten-deckend hohe Gebühren nehmen, als Steuerungs-wirksam gegen die Wegwerf-Mentalität. Wenn ich anfange, mir über die möglichst kostenlose Entsorgung meiner Sachen mehr Gedanken zu machen als über ihren nachhaltigen Gebrauch, sollte ich mein Konsum-Verhalten überdenken. Jeden Tag staune ich aufs Neue, wie komplett Scham-befreit Leute ihre persönlichsten Sachen auf Bürgersteigen zur Schau stellen, als gefährliche Stolperfalle für geh- und / oder geh-behinderte Menschen und als Müll auf noch so kleinen Baum-Scheiben. Die Scham lagern die Leute aus: als Fremdscham an mich als Passant. Zum Überleben bleiben den Stadtbäumen nur winzig kleine Flächen, und auch die müllen die Leute zu. Als Fußgänger sind Schatten und Kühle der Stadtbäume für mich lebenswichtig. Stattdessen müssen die Bäume herhalten als Dach für Wildungens "Plunder-Porn".
    Profil von Doris Klein
    Gepostet von:Doris Klein
    vor 4 Wochen
    @Beate Schweitzer, das finde ich persönlich jetzt arg überzogen. Es geht nicht um kostenlose Entsorgung, sondern Weitergabe von Dingen, die man selbst einfach nicht mehr benötigt, die aber noch gut und verwertbar sind. Daraus jetzt eine Abhandlung über Scham, Fremdscham und "Plunder-Porn" zu machen ist wieder zielführend noch gehört es zum Thema. Wenn Sie sich über solche Müllansammlungen ärgern, melden Sie das doch bitte über den Mängelmelder bei der Stadt. Einen Vorschlag zur Verbesserung und eine Diskussion darüber als Plattform für Ihre persönliche Unzufriedenheit zu benutzen finde ich unangemessen.
      Ich habe gute Erfahrungen mit dem Einstellen zum Verschenken unter "kleinanzeigen.de" gemacht. Von daher bin ich der Meinung, dass hier kein städtisches Geld ausgegeben werden muss.
        Profil von Doris Klein
        Gepostet von:Doris Klein
        vor 4 Wochen
        @Johannes Berlitz , bei den Kleinanzeigen muss man sich anmelden, bei einer Sperrmüllbörse müsste man das nicht unbedingt. Niederschwellig und im Bereich der städtischen Informationen angesiedelt fände ich weitaus besser.
          Profil von Carolin T.
          Gepostet von:Carolin T.
          vor 2 Monaten
          Ich finde diese Idee sehr gelungen und absolut zeitgemäß. Eine lokale Sperrmüll- und Verschenkbörse fördert Nachhaltigkeit, vermeidet unnötigen Abfall und erleichtert es Bürgerinnen und Bürgern, gut erhaltene Gegenstände weiterzugeben, anstatt sie zu entsorgen. Ein regionales Angebot hätte zudem den Vorteil kurzer Wege, persönlicher Übergaben und einer stärkeren Vernetzung innerhalb der Stadt und der umliegenden Gemeinden. Davon könnten auch Menschen mit kleinem Budget, Familien oder Vereine profitieren. Ergänzend könnte ich mir vorstellen, neben Möbeln und Haushaltsgegenständen auch Kategorien wie Pflanzen, Baustoffreste, Spielzeug oder Leih- und Tauschangebote aufzunehmen. So könnte sich langfristig eine lokale Plattform für nachhaltiges Teilen und Wiederverwenden entwickeln. Gleichzeitig würde ich anregen zu prüfen, ob bereits bestehende Angebote genutzt oder eingebunden werden können. Erste Bad Wildunger verwenden beispielsweise **nebenan.de**, dies müsste jedoch deutlich an Bekanntheit steigen, um die Nutzung voranzutreiben. Kleinanzeigen oder lokale Facebook-Gruppen zum Verschenken und Tauschen gibt es ebenso. Vielleicht ließe sich auf der städtischen Website eine übersichtliche Seite schaffen, die diese Möglichkeiten bündelt und zusätzlich die regionale Verschenkbörse hervorhebt. Ergänzend könnten auch analoge Angebote entstehen, wie ein öffentlich zugängliches **Tauschregal** oder ein **Givebox-/Fairteiler-Konzept** an einem zentralen Ort, beispielsweise am Mehrgenerationenhaus oder einem anderen gut frequentierten Standort. In vielen Städten haben sich solche Angebote bewährt, weil sie den nachhaltigen Gedanken mit Begegnung verbinden und Gegenständen unkompliziert ein zweites Leben ermöglichen. So könnte Bad Wildungen mit vergleichsweise geringem Aufwand einen sichtbaren Beitrag zu Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Nachbarschaft leisten.
          • 1 gefällt mir
          Hallo Frau Klein, eine gute Idee gegen die verbreitete Unsitte, nicht mehr Benutztes einfach auf den Bürgersteig zu stellen, in der Erwartung, dass Passanten es mitnehmen. Ich empfinde das als gedankenlose Vermüllung des öffentlichen Raums.
          • 1 gefällt mir
          Profil von Doris Klein
          Gepostet von:Doris Klein
          vor 5 Monaten
          @Beate Schweitzer , hallo Frau Schweizer, es kommt immer darauf an was wo abgestellt wird. Bücher, die im Regen zu Matsche werden, schmutzige oder kaputte Sachen gehören da nicht hin. Auf der eigenen Grundstücksumrandung oder in der Einfahrt vom eigenen Grundstück sehe ich da weniger ein Problem. Aber das Ganze hat ja, und da muss ich Ihnen Recht geben, inzwischen Ausmaße erreicht, wo man nur noch den Kopf schütteln kann. Zudem sind viele Menschen offensichtlich der Meinung, diese Sachen kaputt machen zu müssen, um sich dann besser zu fühlen. Und andere werfen dort einfach ihren Abfall hin, anstatt ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.
            @Doris Klein Ja, das stimmt, die meisten Leute meinen es bestimmt gut, wenn sie ihre Sachen an die Straße stellen, da macht es Einer dem Anderen nach, und unser schönes Städtchen wird zu einem einzigen Flohmarkt ;-). Bleibt nur, die eigenen Nachbarn sehr freundlich anzusprechen und sie zu bitten, ihre Sachen ordnungsgemäß zu entsorgen.
            • 1 gefällt mir
            Profil von Doris Klein
            Gepostet von:Doris Klein
            vor 4 Monaten
            @Beate Schweitzer, oder eben so zu präsentieren, dass es keinen Eingriff in den öffentlichen Straßenverkehr gibt, oder eine Tauschbörse zu nutzen. Wegwerfen ist immer doof, wenn es sich um gute, gebrauchsfähige Gegenstände handelt. Müll sollte natürlich sofort entsorgt werden. Mir sind solche "zu verschenken" Kartons in der Stadt übrigens weitaus lieber als der ansonsten oft und gern wild abgeladene Müll und Sperrmüll.
              @Doris Klein Ja, das stimmt. Die Menge an Müll, die ich beim Wandern zu sehen bekomme, ist erschreckend. Warum tun die Menschen das? Es fällt mir schwer, das zu verstehen. Am Sonntag, den 31.05.2026 veranstalten der Soroptimist International Club Bad Wildungen einen Flohmarkt auf dem Schultheißenhof in Altwildungen, Schlossstr. 7, von 11:00 bis 17:00 Uhr; da kann man Haushaltsartikel, Kleidung etc. auch loswerden.
              • 1 gefällt mir
              Profil von Doris Klein
              Gepostet von:Doris Klein
              vor 4 Monaten
              @Beate Schweitzer, es ist sicher eine Frage der Erziehung und auch des Umweltbewusstseins und der Bequemlichkeit. Leider stellt man über die Jahre eine immer weiter fortschreitende Rücksichtslosigkeit und Verrohung vieler Menschen fest. Danke für den Tipp mit dem Flohmarkt, so etwas liebe ich. ♥️

                Teilen

                Gepostet von

                Aktueller Status

                angesehen