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Radwege klarer kennzeichnen – mehr Sicherheit für alle

Von "Ideenfindung zum Stadtleben 2026 (BürgerBeteiligungsHaushalt)"

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Aus gegebenem Anlass: Noch immer nutzen viele Fahrräder und E-Scooter Gehwege oder Wege, die für sie nicht vorgesehen sind.

Auf dieses Problem habe ich bereits mehrfach hingewiesen. Besonders für Fußgängerinnen und Fußgänger können dadurch gefährliche Situationen entstehen – mit möglicherweise gravierenden Folgen.

Auf einem Gehweg sollte niemand einen Rückspiegel brauchen. 😉

Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte stehen bleiben, einem Hindernis ausweichen oder auch einmal unvermittelt die Seite wechseln können, ohne vorher nach hinten schauen zu müssen, ob sich ein Fahrrad oder E-Scooter nähert.

Statt jedoch immer nur über Verbote und Kontrollen zu sprechen, möchte ich heute einen positiven und leicht verständlichen Weg vorschlagen:

Radwege und freigegebene Bereiche deutlich sichtbar machen

Eine einheitliche farbliche Markierung – beispielsweise in Blau, wie sie in Bad Wildungen bereits an einer Stelle vorhanden ist – könnte auf einen Blick zeigen:

Hier ist der richtige Weg für Fahrräder und E-Scooter.

Besonders sinnvoll fände ich solche Markierungen in der Brunnenallee, der Brunnenstraße und vor der Altstadt. Dort könnte eine farbliche Wegeführung beispielsweise deutlich darauf hinweisen, nach rechts abzubiegen und die vorgesehene Umfahrung zu nutzen, anstatt durch die Fußgängerzone zu fahren.

Dafür müssen nicht sämtliche Radwege über ihre gesamte Länge blau eingefärbt werden. Schon deutlich sichtbare Markierungen an wichtigen Kreuzungen, Einmündungen, Übergängen und anderen unübersichtlichen Stellen könnten Orientierung schaffen.

Davon profitieren alle: Einheimische und Gäste erkennen leichter, wo Fahrräder und E-Scooter fahren dürfen, während Fußgänger ihre Gehwege sicherer nutzen können. Gleichzeitig wird richtiges Verhalten positiv unterstützt, anstatt ausschließlich mit Verbotsschildern darauf hinzuweisen, was nicht erlaubt ist.

Auch die Finanzierung sollte geprüft werden. Für Maßnahmen zur Verbesserung der Nahmobilität und Radverkehrsinfrastruktur gibt es Fördermöglichkeiten des Landes Hessen, die Bad Wildungen bereits für andere Radverkehrsmaßnahmen nutzt. Vielleicht lässt sich auch eine bessere Markierung und Wegeführung in ein entsprechendes Förderprojekt einbeziehen.

Mein Vorschlag: Nicht nur zeigen, wo Fahrräder und E-Scooter nicht fahren sollen – sondern deutlich sichtbar machen, wo ihr Weg weitergeht.

So entstehen mehr Orientierung, mehr Rücksicht und vor allem mehr Sicherheit für alle.

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Gepostet von

Profil von BIB RouxBIB Roux am 17. August 2026

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