MutRaum – Ein Stadttreff für Begegnung, Nachhaltigkeit & Aufklärung
Von "Ideenfindung zum Stadtleben 2025 (BürgerBeteiligungsHaushalt)"
Zum Projekt

Unsere Stadt braucht mehr Orte, an denen Menschen unkompliziert zusammenkommen können – generationenübergreifend, niedrigschwellig und mitten in der Altstadt. Viele Bürger*innen wünschen sich nicht nur Kultur- und Musikangebote, sondern auch Räume, die Alltagsthemen, Umwelt und gesellschaftliche Fragen aufgreifen. Genau hier setzt die Idee des MutRaum an.
Der MutRaum soll ein lebendiger Treffpunkt für alle werden:
- Ein gemütlicher Ort für Begegnung, Gespräche, Spielen und Kreativität.
- Ein Tauschregal für Bücher, Spiele oder Haushaltsgegenstände – nach klaren Regeln, damit es nicht „vermüllt“.
- Eine kleine Kaffee- und Teeecke, finanziert über Spenden, um unkompliziert ins Gespräch zu kommen.
- Psychoedukative Angebote: Vorträge und Gesprächsrunden zu Stress, psychischer Gesundheit, Vielfalt und Entstigmatisierung.
- Senioren-Angebote wie Digital-Sprechstunden, Erzählcafés oder Spielnachmittage.
- Familienfreundliche Angebote: Kreativnachmittage, Spielecke, Austauschgruppen für Alleinerziehende.
- Unterstützende Angebote für Menschen mit Demenz: z. B. offene Erzählrunden, Musik- und Erinnerungsnachmittage in geschützter Atmosphäre.
- Umwelt-Impulse: Upcycling-Workshops, Urban Gardening oder Nachhaltigkeit im Alltag.
Organisation & Verantwortung
Der MutRaum wird von einer ehrenamtlichen Initiativgruppe getragen. Eine Projektleitung übernimmt die Schlüsselgewalt, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig: Der MutRaum versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten (wie dem Mehrgenerationenhaus oder der Idee „Begegnungsraum MMM“), sondern als Ergänzung. Er setzt neue Schwerpunkte – insbesondere Umwelt und Aufklärung – und erprobt niedrigschwellige Formate, die bestehende Strukturen erweitern.
Eine Kooperation mit dem Altstadtmanagement und dem Altstadtbüro ist ausdrücklich denkbar und wünschenswert, um Synergien zu schaffen und den MutRaum in die langfristige Stadtentwicklung einzubinden.
Finanzierung
Für den Start ist ein Budget von rund 10.000 € vorgesehen, das folgendermaßen eingesetzt wird:
- Raumausstattung mit Second-Hand-Möbeln, Pflanzen, Beleuchtung (ca. 3.000 €)
- Workshops & Honorare für Fachreferentinnen und Künstlerinnen (ca. 3.500 €)
- Materialien & Aktionen für Tauschregal, Kreativangebote und Umweltprojekte (ca. 2.000 €)
- Öffentlichkeitsarbeit wie Flyer, Plakate, Social Media (ca. 1.000 €)
- Puffer für Betriebskosten (ca. 500 €)
Darüber hinaus können laufende Kosten durch eine Spendenbox für Getränke sowie Kooperationen mit lokalen Vereinen und Einrichtungen gedeckt werden.
So entsteht ein offener Stadttreff, der soziale Teilhabe, Familienfreundlichkeit, Unterstützung für vulnerable Gruppen, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Offenheit fördert – und einen wichtigen Baustein für eine lebendige und lebenswerte Altstadt bildet.
