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Leerstände "Einkaufsmeile"

Von "Ideenfindung zum Stadtleben 2026 (BürgerBeteiligungsHaushalt)"

Zum Projekt

Einzelhandel in der Brunnenallee/Brunnenallee langfristig unterstützen und halten

... Einzelhandel auch finanziell überstürzen

... Mietkosten/ Mietpreisbremse

... Sanierungsünterstützung von leerstehenden Gebäuden/Geschäften

... Verbindung zwischen Brunnenalle und Brunnenstraße attraktive machen

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Kommentare(2)

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Ein Teil der Leerstände könnte, vorüberghend oder längerfristig, als Unterkunft für wohnungslose bzw. obdachlose Menschen dienen, in unterstütztem Eigen-Umbau. Eine weitere mögliche Nutzung: Kälteräume bei Hitzewellen, mit Klima-Anlage (möglichst Klima-neutral betrieben mit eigener Solaranlage auf dem Dach) und gegenseitigem Aufeinander-Acht-Geben: Frühzeitiges Erkennen und Verhindern von Dehydrierung, Hitzschlag, Sonnenstich. Insbesondere für allein lebende Menschen in ncht -Hitze-geschützter Wohnungen kann dies Lebens-rettend sein.
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Profil von Carolin T.
Gepostet von:Carolin T.
vor 2 Wochen
Ich unterstütze das Anliegen sehr. Eine lebendige Innenstadt lebt von vielfältigen, inhabergeführten Geschäften. Neben finanzieller Unterstützung könnten aber auch andere Maßnahmen dazu beitragen, Leerstände zu reduzieren und den Einzelhandel langfristig attraktiver zu machen. Denkbar wären beispielsweise: * ein professionelles **Leerstandsmanagement**, das Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Interessierte zusammenbringt, * **Pop-up-Stores**, bei denen Gründerinnen und Gründer, regionale Manufakturen oder Kunsthandwerk ihre Ideen zunächst zeitlich befristet testen können (gab es ja bereits und könnte nun an anderen Standorten weiter entstehen) * die Zwischennutzung leerer Schaufenster für Ausstellungen, Kunst, Vereine oder Informationen, damit Leerstände das Stadtbild nicht negativ prägen (gibt es teilweise ja auch schon und könnte ausgebaut werden) * eine attraktivere Verbindung zwischen Brunnenallee und Brunnenstraße durch Begrünung, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Straßenkunst oder kleine Erlebnisstationen, * gemeinsame Marketingaktionen von Einzelhandel, Gastronomie, Tourist-Information und Kurbetrieben. Aus meiner Sicht sollte die Innenstadt außerdem noch stärker als **Erlebnisraum** gedacht werden. Viele Menschen kommen heute nicht mehr ausschließlich zum Einkaufen, sondern wegen der Atmosphäre, zum Bummeln, für Begegnungen oder Veranstaltungen. Regelmäßige Themen- und Aktionstage, Straßenmusik, kleine Märkte, Mitmachangebote, Lesungen oder kreative Aktionen können Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt locken und gleichzeitig den Geschäften zugutekommen. Auch Kurgäste stellen für Bad Wildungen ein großes Potenzial dar. Sie verbringen oft mehrere Tage oder Wochen in der Stadt und suchen nach schönen Ausflugszielen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Handel, Tourist-Information, Kliniken und Hotels könnte dazu beitragen, Gäste gezielt auf besondere Geschäfte, regionale Produkte und Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Vielleicht könnte sogar eine gemeinsame Marke wie **„Entdecke Bad Wildungen“** entstehen. Teilnehmende Geschäfte verpflichten sich zu besonderer Servicequalität, Regionalität oder Nachhaltigkeit und werden gemeinsam beworben. Ergänzend wären ein stadtweiter Gutschein, ein Entdeckerpass oder eine digitale Bonuskarte denkbar, die Kundinnen und Kunden motivieren, verschiedene Geschäfte zu besuchen. Eine schöne Idee wäre außerdem ein jährlicher Wettbewerb **„Das schönste Schaufenster Bad Wildungens“**. Bürgerinnen und Bürger könnten über ihre Favoriten abstimmen. Das schafft Aufmerksamkeit, macht die Innenstadt attraktiver und stärkt die Identifikation mit den lokalen Geschäften. Besonders spannend fände ich eine Kooperation mit **ProBe**. Soweit ich weiß, gestalten Schülerinnen und Schüler dort im Bereich Handel bereits Schaufenster im Schuhkarton. Warum diese Kreativität nicht in die Innenstadt holen? Geschäfte könnten ihre Schaufenster zeitweise von den Schülerinnen und Schülern gestalten lassen – beispielsweise zu den Themen Frühling, Sommer, Weihnachten oder Nachhaltigkeit. So würden junge Menschen ihre Ideen im realen Umfeld umsetzen können, der Einzelhandel erhielte kreative Schaufenster, und gleichzeitig entstünden erste Kontakte zwischen den Betrieben und potenziellen Auszubildenden. Das wäre eine echte Win-win-Situation für Schule, Handel und Stadt. Eine attraktive Innenstadt entsteht nicht allein durch weniger Leerstand, sondern durch Orte, an denen Menschen sich gerne aufhalten. Wenn Einkaufen, Gastronomie, Kultur, Begegnung, Bildung und Stadtgrün zusammengedacht werden, profitieren Handel, Einheimische und Gäste gleichermaßen.
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