Ausbau des Bürger-Info-Portals zur gut strukturierten, umfassenden Info-Plattform
Von "Ideenfindung zum Stadtleben 2026 (BürgerBeteiligungsHaushalt)"
Zum Projekt
Das Bürger-Info-Portal SessionNet | Bürgerinfoportal beinhaltet derzeit die Gremien der Stadt und Ortsteile (Mitglieder, Sitzungs-Termine, Tagesordnungen) sowie die Satzungen der Stadt.
Dieses Portal bietet Potential für eine umfassende, regelmäßig gepflegte Informations-Plattform: Sitzungsprotokolle inkl. Beschlüsse, Amtliche Bekanntmachungen inkl. Übersetzung in Umgangs-Deutsch.
Registrierte Bürger erhalten so die Chance, sie betreffende Maßnahmen rechtzeitig zu erfahren und sich darauf vorzubereiten. „Schock-Erlebnisse“ wie die plötzliche und kurzfristige Straßenausbaubeitrags-Forderung an die Anwohner des Hohlwegs gilt es künftig unbedingt zu vermeiden.
Des Weiteren rege ich an, das Portal um Folgendes zu ergänzen:
- Quartalsweiser Bericht zum Stand der Verhandlungen bei den „Lost Places“, insbesondere Villa Kraft und ehemalige Klinik Parkhöhe: warum passiert scheinbar nichts? Warum geht die vor Jahren begonnene Sanierung der Parkhöhe nicht weiter?
- Quartalsweiser Bericht des Freiwilligen Polizei-Dienstes sowie der Schutzfrau vor Ort zu Vorkommnissen, Entwicklungen, Arbeits-Schwerpunkten, Sorgen der Bürger. Wieviele freiw. Polizisten sind wann wo mit welchen Kompetenzen unterwegs? Ist die freiw. Polizei auch außerhalb ihrer Streifengänge erreichbar (Telefon, E-Mail)?
- Quartalsweiser Bericht zur Sicherheits-Initiative KOMPASS: Umsetzungs-Stand und Evaluierung der beschlossenen Maßnahmen, z. B. Task Force „Saubere Stadt“; weitere geplante Maßnahmen; Problemfelder ehrlich beim Namen nennen und zur Diskussion stellen.
Beispiel: Mehrere Jahre wagte ich nicht mehr, den Kurpark zu durchqueren, aufgrund obszöner, von mir in keinster Weise provozierter Beleidigungen durch sehr Angst-einflössende Dauergäste dort. Wer waren diese Menschen, die z. B. auch regelmäßig sehr provozierend den Eingang der Fürstengalerie sowie die Türen der am „Breiten Hagen“ haltenden Busse blockierten? Wie schaffte es die Stadt, diese Menschen zu vergrämen, wofür ich ihr sehr dankbar bin, worüber ich aber noch immer eine ehrliche Kommunikation vermisse?
- Monatliches Update zum Stand der Überlegungen / Planungen / Diskussionen / Verhandlungen / Bau-Arbeiten über neues städtisches Schwimmbad, über das ehemalige Kurhaus-Areal, über die neue Wandelhalle Reinhardshausen, über das bisher auch für Bürger in Therapie-Gruppen nutzbare, zur Zeit sanierte Schwimmbad der Klinik Helenenquelle etc.; Vielleicht erörterte und dann verworfene Ideen, z. B.: Mögliche Anmietung und Weiter-Betrieb des Schwimmbades der ehemaligen Klinik am Homberg durch die Stadt (Juristische Fragen, Versicherung, Haftung, energetische Trennung vom Rest-Gebäude…)
Verhandlungen der Stadt mit Vertragspartnern, z. B. mit dem Göbels Hotel Aqua Vita über die Nutzung der Quellen-Therme auch für Bad Wildunger Bürger sind zunächst vertraulich und müssen es auch sein.
Wenn sich jedoch abzeichnet, dass das Vertrauen der Vertragspartner ineinander auf der Kippe steht, könnte die Stadt die Bürger entsprechend informieren, sachlich und ausgewogen, und das geplante weitere Vorgehen schildern, z. B. Einschaltung eines Mediatoren.
Als Bürger stellte ich mich nun auf ein eventuelles Scheitern der Verhandlungen ein und wüsste gleichzeitig, dass der Stadt die Sache so wichtig ist, dass sie weiterhin an einer Lösung arbeitet. Und Vertragspartner würden es sich vielleicht zweimal überlegen, gefasste Beschlüsse plötzlich zu revidieren, wenn sie stärker in der Öffentlichkeit stünden.
- Neue Marketing-Strategie der Stadt: Gewinnung von Privat-Zahlern; Stand der Maßnahmen, Resonanz, Statistiken etc.
Kritik willkommen!
